Russisches Fernweh

Auf einer verlassenen Raststätte war da noch diese junge Köchin, die ganz allein in ihrer Küche uns sechs Teller Borschtsch kochte. Verstohlen traute sie sich dann nach vorn, um wenigstens einen Blick auf die sechs Männer aus den fernen Ländern zu erhaschen. So traurig ihr Blick voller Sehnsucht und Fernweh, sie wird wohl noch eine lange Zeit Tag für Tag einsam in ihrer Küche stehen, Borschtsch zubereiten und sich weit weg träumen. Wir können kaum russisch und ihre vielen Fragen zu „wohin“ und „woher“ eher nur erahnen, aber richtig erzählen können wir ihr leider nichts und so müssen wir sie mit großen Augen zurücklassen und weiterfahren auf unserer Mission. Morgen wollen wir Omsk erreichen.

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