Erst schrauben, dann Irkutsk

Wie immer ist auf solchen Expeditionen nicht alles planbar oder gar voraussehbar. Solche Vorhaben wie das unsrige kann man nur grob vorbereiten so gut es eben geht und alles andere unterwegs improvisieren. Unerwartetes, Probleme und kritische Situationen sind uns bewusst und wir haben uns von vorn herein darauf eingestellt.

Heute Morgen konnten wir nicht losfahren – ein Fahrzeug streikte. Zum Glück haben wir mit Claus einen erfahrenen Mechaniker im Team und das Problem erwies sich als relativ harmlos und war aus eigener Kraft zu lösen. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätten wir schon irgendwo eine Werkstatt oder eine andere Lösung gefunden.

Unterwegs bei Tageskilometer 700 war ein weiterer ungeplanter Stopp notwendig – das Rad musste runter und die Bremse kurz repariert werden. Aber alles gut soweit und weiter ging’s.

Die weitere Strecke verlief wie inzwischen fast gewohnt auf den russischen Straßen. Eine Kuh erwies sich noch als besonders renitent, eine Vollbremsung war notwendig, da wir sie fast umgekarrt hätten. Bei einem schweren LKW-Unfall hielt uns die Polizei an – helfen hätten wir aber so oder so nicht mehr können, die weißen Tücher zeigten das Ende ihrer Reise für die Insassen an. Leutnant Anton war aber sehr nett und wir konnten ein wenig quatschen mit Händen und Füßen. Die Tausend Kilometer am Stück haben uns aber ganz schön geschafft, das ist schon recht ermüdend.

Morgen geht’s weiter zum Baikalsee, worüber sich Ronny besonders freut.

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